"Die beste Art Probleme zu lösen,
ist sie gar nicht erst entstehen zu lassen.“

Albert Einstein

Körperliche Gesundheit
ist die Ausgangsbasis für eine gesunde Psyche.

Betroffene haben häufig ein klares Gefühl, zumindest anfangs, dass sie ein körperliches Problem haben. Es ist schwer sich darin nicht verunsichern zu lassen und zu resignieren. Nur, weil wir etwas nicht finden, heißt es nicht, dass es nicht da ist! Auch wenn es mühsam ist - wenn die Tür zu Ihrer Lebenskraft verschlossen ist, lohnt es sich nach dem Schlüssel zu suchen, der wirklich passt!

Psychischer Stress kann körperliche Schwachstellen, die wir mitbringen, verschlechtern und Auslöser für die unterschiedlichsten Krankheiten sein. Es gibt Menschen, die große Herausforderungen erleben, deren Kindeheit nicht ideal war, und die dennoch kräftig, freudig und erfolgreich im Leben stehen.

Chronische Erkrankungen beginnen meist schleichend und entstehen über 10-20 Jahre. Das macht es schwer, sie von einer charakterlichen Veränderung zu unterscheiden. Für einige Menschen ist die Vorstellung, dass ihr Zustand ursächlich psychisch bedingt sei, eher beruhigend. Therapie tut nicht weh und ist sogar mit Zuwendung verbunden. Man kann jederzeit damit wieder aufhören. Einer körperlichen Erkrankung ist man möglicherweise mehr ausgeliefert.

Meine 15jährige Tätigkeit als Psychologin und die Auseinandersetzung mit meinem eigenen Körper haben mich über die viele Jahre zu der Überzeugung geführt, dass “psychosomatische Probleme” öfter als man denkt, unerkannte körperliche Schieflagen sind.

Hormonelle Dysbalancen, unterschwellige Entzündungen, unentdeckte Schilddrüsenprobleme u.v.m. verursachen Energiemangel, Schmerzen, Niedergeschlagenheit, Übergewicht, Infektanfälligkeit, reduzieren die Belastbarkeit und können Selbstwertstörungen machen. Wenn die Medizin keine Ursache findet, ist es naheliegend zu fragen: “Haben Sie Stress?”